An article in English and German — Ein Artikel auf Englisch und Deutsch

Defense Spending (English version)

Germany, Japan, Canada, the Netherlands, and Brazil, as well as Iran, are all nuclear latency or nuclear threshold states. They possess all the technology, expertise and infrastructure needed to quickly develop nuclear weapons. Since the recent elections in the United States, it is quite clear that the NATO alliance is in danger of losing its senior partner, or at least of having a senior partner that disdains working with the alliance for protection against an obviously aggressive alliance between Russia, Iran, North Korea and China. Besides aiding Ukraine against the invader from the East, it is imperative for Germany to assume that if Ukraine capitulates, the Baltic states and the rest of Europe will be in imminent danger of hybrid (certainly) and perhaps actual warfare.

No matter how distasteful arming for possible war is to everyone involved—the military as well, without a doubt—the dangers of the current situation must be laid out immediately in clear and simple language. Putin’s agenda is antidemocratic and imperial. Appeasement in this case is tantamount to defeat, because the relentless nature of the assault will not diminish with time, it will intensify. Breathing room for the authoritarian is nothing more than an opportunity to gather more forces, manufacture more armaments and broadcast more disinformation.

Germany must not only allocate more for its own defense, but should seriously consider approaching closer and closer to the threshold for nuclear weapons in response to every threat of aggression by Putin and his allies. Their threats are real. Germany’s response must be real as well. For many years, Reflexive Control has been the main tool in Russia’s propaganda assault. Reflexive Control does not work when the response to it is increasing military preparedness and inching closer and closer to a possible nuclear response. Unfortunately, Mutually Assured Destruction has been the grim solution—but the most effective solution—to nuclear aggression.

Verteidigungsausgaben

Deutschland, Japan, Kanada, die Niederlande und Brasilien sowie der Iran sind allesamt nukleare Latenz- oder Schwellenstaaten. Sie verfügen über die Technologie, das Fachwissen und die Infrastruktur, die erforderlich sind, um schnell Atomwaffen zu entwickeln. Seit den jüngsten Wahlen in den Vereinigten Staaten ist klar, dass das NATO-Bündnis Gefahr läuft, seinen Seniorpartner zu verlieren oder zumindest einen Seniorpartner zu haben, der die Zusammenarbeit mit dem Bündnis zum Schutz vor einem offensichtlich aggressiven Bündnis zwischen Russland, Iran, Nordkorea und China verachtet. Neben der Unterstützung der Ukraine gegen den Angreifer aus dem Osten muss Deutschland unbedingt davon ausgehen, dass im Falle einer Kapitulation der Ukraine die baltischen Staaten und das übrige Europa in unmittelbarer Gefahr eines (sicherlich) hybriden und vielleicht sogar tatsächlichen Krieges sind.

So unangenehm die Aufrüstung für einen möglichen Krieg für alle Beteiligten—zweifellos auch für das Militär—auch sein mag, die Gefahren der gegenwärtigen Situation müssen sofort klar und deutlich benannt werden. Putins Agenda ist antidemokratisch und imperial. Beschwichtigung ist in diesem Fall gleichbedeutend mit einer Niederlage, denn die Unerbittlichkeit des Angriffs wird mit der Zeit nicht nachlassen, sondern sich verstärken. Eine Atempause für den Autoritären ist nichts anderes als eine Gelegenheit, mehr Kräfte zu sammeln, mehr Rüstung herzustellen und mehr Desinformation zu verbreiten.

Deutschland muss nicht nur mehr Mittel für seine eigene Verteidigung bereitstellen, sondern sollte ernsthaft in Erwägung ziehen, sich als Reaktion auf jede Angriffsdrohung Putins und seiner Verbündeten immer mehr der Schwelle zu Atomwaffen zu nähern. Ihre Drohungen sind real. Deutschlands Antwort muss ebenfalls real sein. Seit vielen Jahren ist die Reflexive Kontrolle das Hauptwerkzeug in Russlands Propagandaangriff. Reflexive Kontrolle funktioniert nicht, wenn die Antwort darauf die Erhöhung der militärischen Bereitschaft und das Heranrücken an eine mögliche nukleare Antwort ist. Leider ist die gegenseitig zugesicherte Zerstörung die düstere Lösung—aber die effektivste Lösung—gegen eine nukleare Aggression gewesen.

Refugees / Asylum Seekers (English version)

The refugees and asylum seekers coming to Europe today are escaping war, economic insecurity and in some cases even slavery. Every German should know that there are more that 50 million people living in the United States today who claim to have German ancestors. The Germans who left Germany for the United States were refugees and asylum seekers. Since the 900s, there has been a war in Germany or involving Germany in every century. During the 30 Years War (1618–1648), 8 or 9 million people died because of religious conflict between Catholics and Protestants.

The most well-known refugees from Germany who are in the United States are the Pennsylvanisch Deitsche (Pennsylvania Dutch) who largely originate from the Palatinate region of Germany, and settled in Pennsylvania during the 17th, 18th, and 19th centuries. They escaped Germany because of the fear of religious persecution. Others escaped because of the rules of inheritance, where the eldest son inherited everything from the father and the other children had to find a way to live and survive. Many chose migration to a place where land and the promise of a better life was available.

People living in the Middle East, in Africa, in South and Central America are faced with crisis daily. War for minerals, wars of religious conquest, wars for positions of power. Corruption and economic insecurity are also reasons people flee. Germans fled Germany for all those reasons and it is no different for the refugees and asylum seekers who come to Europe. But what should the policy be of a government that wants to show compassion but has financial limits and is sometimes hamstrung by political parties lacking in any type of empathy?

Advocating instant expulsion or gathering these unfortunates into concentration camps is unacceptable and inhuman. Perhaps a more creative solution can be found. For instance: What if all the European Union countries negotiated an agreement with Morocco to create a “special refugee/migrant economic zone” where all refugees and asylum seekers who are not recipients of asylum or residence would get a guaranteed place of residence and work inside the Zone reserved for them in an area of Morocco that was under Moroccan government and EU protection and supervision for housing, industry and healthcare? This would eliminate much of the trafficking across the Mediterranean because refugees and asylum seekers would find it more convenient to go directly to one of these Zones of protection rather than cross the perilous seas and land routes. These types of Zones could be set up in various friendly third world nations and policed by EU or United Nations forces. They would be humane solutions and provide the safety, work and healthcare amenities that are being sought.

Flüchtlinge / Asylsuchende

Die Flüchtlinge und Asylsuchende, die heute nach Europa kommen, fliehen vor Krieg, wirtschaftlicher Unsicherheit und in einigen Fällen sogar vor Sklaverei. Jeder Deutsche sollte wissen, dass heute mehr als 50 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten leben, die behaupten, deutsche Vorfahren zu haben. Die Deutschen, die aus Deutschland in die Vereinigten Staaten kamen, waren Flüchtlinge und Asylsuchende. Seit den 900er Jahren hat es in jedem Jahrhundert einen Krieg in Deutschland oder mit deutscher Beteiligung gegeben. Während des 30-jährigen Krieges (1618-1648) starben 8 oder 9 Millionen Menschen aufgrund von religiösen Konflikten zwischen Katholiken und Protestanten.

Die bekanntesten Flüchtlinge aus Deutschland, die sich in den Vereinigten Staaten aufhalten, sind die Pennsylvanisch Deitsche (Pennsylvania Dutch), die überwiegend aus der Pfalz stammen und sich im 17., 18. und 19. Jahrhundert in Pennsylvania niederließen. Sie flohen aus Deutschland, weil sie religiöse Verfolgung fürchteten. Andere flohen wegen der Erbschaftsregeln, bei denen der älteste Sohn alles vom Vater erbte und die anderen Kinder einen Weg zum Leben und Überleben finden mussten. Viele entschieden sich für die Migration an einen Ort, an dem es Land und die Aussicht auf ein besseres Leben gab.

Die Menschen im Nahen Osten, in Afrika, in Süd- und Mittelamerika sind täglich mit Krisen konfrontiert. Kriege um Bodenschätze, Kriege um religiöse Eroberungen, Kriege um Machtpositionen. Auch Korruption und wirtschaftliche Unsicherheit sind Gründe, warum Menschen fliehen. Die Deutschen sind aus all diesen Gründen aus Deutschland geflohen, und bei den Flüchtlingen und Asylsuchende, die nach Europa kommen, ist es nicht anders. Doch wie sollte die Politik einer Regierung aussehen, die Mitgefühl zeigen möchte, aber finanzielle Grenzen hat und manchmal von politischen Parteien gelähmt wird, denen es an jeder Art von Empathie mangelt?

Es ist inakzeptabel und unmenschlich, die sofortige Ausweisung oder die Einweisung dieser unglückseligen Menschen in Konzentrationslager zu befürworten. Vielleicht kann eine kreativere Lösung gefunden werden. Zum Beispiel: Wie wäre es, wenn alle Länder der Europäischen Union ein Abkommen mit Marokko aushandeln würden, um eine „Sonderwirtschaftszone für Flüchtlinge/Asylsuchende“ zu schaffen, in der alle Flüchtlinge und Asylsuchende, die kein Asyl- oder Aufenthaltsrecht erhalten, einen garantierten Wohn- und Arbeitsort innerhalb der für sie reservierten Zone in einem Gebiet Marokkos erhalten würden, das unter dem Schutz und der Aufsicht der marokkanischen Regierung und der EU in den Bereichen Wohnen, Industrie und Gesundheitswesen steht? Dadurch würde ein Großteil des Menschenhandels über das Mittelmeer unterbunden, da es für Flüchtlinge und Asylsuchende bequemer wäre, sich direkt in eine dieser Schutzzonen zu begeben, anstatt die gefährlichen See- und Landrouten zu überqueren. Derartige Zonen könnten in verschiedenen befreundeten Ländern der Dritten Welt eingerichtet und von EU- oder UN-Kräften überwacht werden. Sie wären eine humane Lösung und würden die gewünschte Sicherheit, Arbeit und medizinische Versorgung bieten.

Healthcare System (English version)

No nation can survive for long if a majority of its citizens are not in good health. Germany has universal healthcare. However, the system is hampered by the exclusion of private insurance payers from contributing to the system as a whole. This exemption must be eliminated. All people who work and/or live in Germany must pay into the healthcare system to insure the health of all citizens and insure the health of the system itself. This should not rule out private insurance for those who want it and can afford it. Private insurance must be paid “out of pocket” by the person who wants it. It is an extra benefit for thse who are rich enough to get it. However, it must not contribute to the impoverishment of the system as a whole. Private insurance cannot be subsidized by the government. It must remain a purely private affair without negative consequences for the healthcare system.

Gesundheitssystem

Keine Nation kann lange überleben, wenn die Mehrheit ihrer Bürgerinnen und Bürger nicht bei guter Gesundheit ist. Deutschland hat eine allgemeine Gesundheitsversorgung. Das System wird jedoch dadurch behindert, dass die privaten Versicherten von den Beiträgen zum Gesamtsystem ausgeschlossen sind. Diese Befreiung muss abgeschafft werden. Alle Menschen, die in Deutschland arbeiten und/oder leben, müssen in das Gesundheitssystem einzahlen, um die Gesundheit aller Bürger und die Gesundheit des Systems selbst zu sichern. Dies sollte eine private Versicherung für diejenigen, die sie wollen und sich leisten können, nicht ausschließen. Eine private Versicherung muss von der Person, die sie wünscht, aus eigener Tasche bezahlt werden. Sie ist eine zusätzliche Leistung für diejenigen, die reich genug sind, um sie abzuschließen. Sie darf jedoch nicht zur Verarmung des gesamten Systems beitragen. Private Versicherungen dürfen nicht vom Staat subventioniert werden. Sie muss eine rein private Angelegenheit bleiben, ohne negative Folgen für das Gesundheitssystem.

Vote! • Wählt!

In all the upcoming elections in Germany, make sure you vote for a party that wants to maintain a democratic system in Germany!

Bei allen anstehenden Wahlen in Deutschland solltest du eine Partei wählen, die ein demokratisches System in Deutschland erhalten will!